Chronik des Caritasverbandes Bruchsal e.V.

1945
Trümmer, Not, Elend
1. März 1945: Schwärzester Tag der Bruchsaler Geschichte. Rund 1000 Tote, 80% der Stadt zerstört (1,5 Millionen Quadratmeter Schuttfläche; von insgesamt 4650 Gebäuden sind 3789 zerstört, rund 3/4 des Wohnraumes).
Gründung des Caritas Verbandes

Der Verband wird in zwei Räume im weitgehend zerstörten Haus Huttenstraße 20 in Bruchsal, eines Teils der früheren Frauen- und späteren Wehrmachtsgefängnisses, untergebracht. Einrichtung einer Volksküche in einer Baracke im Hof des Paulusheimes. Täglich werden ca. 150 Mittag- und Abendessen ausgegeben.

1946
Getrennte Familien, Rückwanderungen in die Stadt, Wohnungsnot
Einrichtung einer zweiten Volksküche für die Weststadt mit Speisesaal und zwei Übernachtungsbaracken in der Rheinstraße 3-5. Dort zog später auch unser Verband ein. Stellenvermittlung für Haushalt und privaten Pflegebereich. Einrichtung einer katholischen Bahnhofsmission.
Unterernährte Kinder und Jugendliche

Aufbau einer Erholungsfürsorge für Kinder und Mütter.

Einrichtung einer Schülerspeisung.

Im Leid durch den Glauben gestärkt

Erste Flüchtlingswallfahrt der Landkreise Bruchsal und Karlsruhe auf dem Gelände des Paulusheimes. Ca. 5000 Flüchtlinge nehmen teil. Die Wallfahrten werden zum lang ersehnten Wiedersehen mit Verwandten und Bekannten.

1947
Internationale Hilfe lindert Not

Der Caritas-Verband übernimmt die Verteilung der Care-Pakete und die Schülerspeisung aus amerikanischen Spenden.

Einrichtung einer Volkshilfe-Rechtsberatung.

1948
Menschen ohne Heimat
Betreuung der Flüchtlingslager in Kislau und Östringen. Vermittlung von Schulkindern und Jugendlichen aus den deutschen Ostgebieten in Förderschulen. Aufbau der Nichtsesshaftenhilfe, die 1955 in Zusammenarbeit mit der Stadt Bruchsal organisatorisch ausgebaut wird.
Jugend ohne Zukunft

Aufbau der Jugendfürsorgearbeit in Zusammenarbeit mit den Jugendämtern der Stadt und des Landkreises Bruchsal.

1954
Neue Räumlichkeiten

Umzug in das Wohnhaus Duttenhofer, Rheinstraße (gegenüber der Fa. Siemens). Der Verband umfaßt zwei Büroräume, eine Küche, einen Speiseraum. - Die Arbeit erweitert sich. Ein erneuter Umzug erfolgt 1956 in das Vinzentiushaus.

1956
Kinder und Jugendliche ohne feste familiäre Bindungen
Aufbau des Pflegekinder- und Adoptionswesens. Übernahme von Schutzaufsichten (heutige Erziehungsbeistandschaften nach dem KJHG).
Erholungsbedürftige Kinder und Mütter
Kinder- und Müttererholung in eigener Trägerschaft in Ettenheim-Münster, Niedernhausen (Taunus), Ehl (Elsaß), Ahlfeld (Odenwald).
Menschen hinter Gittern
Aufnahme der Sozialarbeit in der Vollzugsanstalt Kislau und der Jugendarrestanstalt Bruchsal. Mitarbeit in der Bewährungshilfe.
Ausländische Arbeitnehmer kommen nach Deutschland

Schaffung von Ausländercentren in Bad Mingolsheim für Spanier und in Bruchsal für Italiener. Aufbau der Beratung für ausländische Arbeitnehmer.

1959
Rechtsfähiger Verein
Der "Caritas-Verband für den Landkreis Bruchsal" wird als rechtsfähiger Verein in das Vereinsregister eingetragen.
Zunahme der Kindererholung
Auf der schwäbischen Alb (Ittenhausen, Upflamör) wird die Kindererholung als ständige Einrichtung geschaffen und 1963 das 200 Jahre alte Pfarrhaus in Inneringen zu einem Kindererholungsheim umgebaut.
Familienzusammenführung

Aufbau eines Sozialdienstes im Übergangswohnheim für Aussiedler in Bruchsal, der bis zur Auflösung dieser Einrichtung im Jahr 1975 tätig ist.

1968
Hilfe für alte Menschen

Errichtung des Mahlzeitendienstes "Essen auf Rädern" für kranke und alte Menschen

1970
Soziale Probleme im Krankenhaus
Errichtung eines Sozialdienstes im Krankenhaus Bruchsal.

Obdachlosigkeit in Bruchsal schafft ständig neue Probleme

Beginn der Gemeinwesenarbeit im sozialen Brennpunkt Reitweg, Bruchsal.

Bildung eines Arbeitskreises Reitweg (AKR).

1972
Die Arbeit expandiert

Renovation und Umzug in das ehemalige Pfarrhaus St. Peter, Friedhofsstraße 11.

Der MHD als Fachverband wird gegründet und erhält darin Räumlichkeiten.

1973
Erziehungsnot wächst
Die seit 1959 vom Diözesan-Caritasverband betriebende Psychologische Beratungsstelle (Erziehungsberatung) wird in die Trägerschaft des Caritas-Verbandes Bruchsal übernommen und personell ausgebaut.
Kreisreform

Die Mitgliederversammlung beschließt eine neue Satzung und ändert den Verbandsnamen in "Caritasverband für den Landkreis Karlsruhe- Bezirksverband Bruchsal e. V."

1974
Psychische Erkrankungen nehmen zu

Beginn der  Arbeit mit psychisch kranken Menschen in Zusammenarbeit mit dem Landeskrankenhaus Wiesloch. Einrichtung eines Clubs für psychisch kranke Menschen, dem ersten im Landkreis.

1975
Rückgang der Ordensschwestern in der ambulanten Krankenpflege

Bildung eines Trägervereins für die erste Sozialstation im Landkreis Karlsruhe in Wiesental als Modellstation.

1976
Erdbeben in der Türkei

Aufruf zu einer Spendenaktion. Türken und Caritasmitarbeiter sammeln 5.634,64 DM.

1977
Änderung des § 218 b StGB

Errichtung einer Beratungsstelle für Mütter in Not- und Konfliktsituationen.

1978
Bessere Versorgung der Familie bei Ausfall der Mutter
Die Familienpflegestation des Vinzentiusvereins wird in die Trägerschaft des Caritasverbandes übernommen.
Neues Adoptionsvermittlungsgesetz
Der Caritasverband wird als Adopitonsvermittlungsstelle durch das Sozialministerium anerkannt.
Spätaussiedler aus Osteuropa und der DDR nehmen zu
Einrichtung  eines Sozialdienstes im Übergangswohnheim für Spätaussiedler in Philippsburg. Es bildet sich ein Helferkreis aus ehrenamtlichen Mitarbeitern.
Helfergruppen der Caritas bedürfen fachlicher Begleitung
Aufbau des Fachbereiches "Caritas der Gemeinde" mit dem Auftrag, die ehrenamtliche Caritasarbeit in den Gemeinden zu aktivieren und zu begleiten.
Drogen und Alkoholismus nehmen bei der Jugend zu

Die Arbeitsgemeinschaft für die Gefährdetenhilfe und Jugendschutz, ein Fachverband des Caritasverbandes, richtet eine Beratungsstelle ein.

1979
Flüchtlingselend in Indochina

Die Pfarreien in Östringen und Karlsdorf stellen Wohnmöglichkeiten zur Verfügung und betreuen die Flüchtlinge.

1980
Forderung nach Ausbau der ambulanten pflegerischen Dienste
Errichtung einer Sozialstation für die Stadt Bruchsal im St. Josefshaus in Kooperation mit den evangelischen Kirchengemeinden und Initiierung von Sozialstationen in Östringen und Stettfeld.
Mehr Menschlichkeit im Krankenhaus notwendig
Die "Katholische Krankenhaushilfe" wird im Krankenhaus Bruchsal als ehrenamtlicher Dienst aufgebaut.
Ausbau der ambulanten außerstationären psychiatrischen Versorgung wird gefordert

Durch die Errichtung einer Beratungs- und Behandlungsstelle für psychisch kranke Menschen wird dieses Aufgabengebiet weiter ausgebaut.

1981
Kath. Kindergärten verlangen stärkere Interessenvertretung
Gründung der "Arbeitsgemeinschaft katholischer Kindertagesstätten" im Verbandsbereich des Caritasverbandes Bruchsal.
Caritasmitarbeiter erwarten mehr Begegnung

Großer Caritastag aller haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter in der Caritas in Philippsburg.

1982
Hungersnot in Polen

Unter Federführung des Caritasverbandes führen die Pfarreien eine erste gemeinsame Hilfsaktion durch.

1983
Mehr Räumlichkeiten erforderlich

Die Zentrale in der Friedhofsstraße wird durch einen Neubau erweitert. In ihm werden alle Beratungsdienste untergebracht.

1984
Jugendarbeitslosigkeit
Das Projekt "Arbeitslose Mädchen" wird geschaffen. 21 Mädchen können in sozialen Einrichtungen eingesetzt werden.
Wohnplätze für psychisch kranke Menschen notwendig

Im Landkreis wird die erste Wohngemeinschaft für psychisch kranke Menschen in Bruchsal eingerichtet.

1985
Mehr Nichtsesshafte
Der Caritasverband fordert von der Stadt Bruchsal und vom Landkreis Karlsruhe den fachlichen und räumlichen Ausbau der Nichtseßhaftenhilfe.
Verstärkung der Beratungstätigkeit im Verbandsbereich

Einrichtung von Beratungsmöglichkeiten der einzelnen Fachbereiche im Gebäude der Sozialstation Wiesental und Aufbau einer Außenstelle im Schwesternhaus.

1986
Forderung nach Weiterentwicklung der Hilfen für alte Menschen

Der Caritasverband beteiligt sich am 3-jährigen Feldversuch des Landeswohlfahrtsverbandes "Fortentwicklung der ambulanten Hilfen für alte Menschen" und setzt eine sozialarbeiterische Fachkraft in der Sozialstation Wiesental ein.

1987
Zunahme psychisch kranker Menschen

Errichtung des Sozial- psychiatrischen Dienstes mit 3 Fachkräften, einer weiteren Wohngemeinschaft in Bruchsal und eines Clubs in Wiesental.

1988
Zunahme ratsuchender Menschen

Die Pfarreien stellen für zwei Jahre zur Schaffung einer zusätzlichen Halbtagsstelle 60.000,- DM zur Verfügung.

Impulse für Altenarbeit

Durchführung einer Altenhilfefachtagung für politisch und kirchlich Verantwortliche. Einrichtung einer Altenhilfefachbibliothek.

1989
Stadt Bruchsal schließt "Wanderherberge"
Caritasverband übernimmt das Gebäude und schafft mit 12 Plätzen die erste Facheinrichtung für Nichtsesshafte im Landkreis Karlsruhe
Beratung und hauswirtschaftliche Hilfen für alte Menschen notwendig

Einsatz von sozialarbeiterischen Fachkräften in den Sozialstationen und Aufbau von Nachbarschaftshilfen in Zusammenarbeit mit den Sozialstationen.

1990
Psychisch-kranke Menschen am Arbeitsplatz
Einrichtung einer psycho-sozialen Beratungsstelle in Zusammenarbeit mit dem Landeswohlfahrtsverband Baden.
Kinderelend in Rumänien

Caritasverband, Pfadfinderinnen, MHD organisieren vier Hilfstransporte für Behinderteneinrichtungen in Rumänien und sammeln hierfür über 200.000,- DM.

1991
Ehrenvorsitzender

Die Mitgliederversammlung ernennt  Geistl. Rat Alois Westermann (25 Jahre Vorsitzender des Verbandes) zum Ehrenvorsitzenden

  Aussenstelle Waghäusel-Wiesental eröffnet
Die Beratungsstelle bietet psychologische Beratung für Eltern, Kinder und Jugendliche, eine Beratungsstelle der Altenhilfe, verschiedene Dienste und den "Club 74" der Gemeindepsychiatrie.
1992
Fehlende außerklinische Wohnmöglichkeiten für psychisch kranke Menschen

Einweihung des St. Josefshaus in Bruchsal als Wohnheim mit 27 Plätzen. In ihm finden Sozialstation und Mahlzeitendienst "Essen auf Rädern" größere Räumlichkeiten

1993
Sicherstellung der Kinder- und Jugendarbeit in der Südstadt Bruchsals

Caritasverband schließt mit der Stadt Bruchsal einen Kostenbeteiligungsvertrag ab.Dadurch wird die Arbeit des "Arbeitskreises Reitweg" bis 1998 finanziell gesichert.

25 Jahre Mahlzeitendienst "Essen auf Rädern"

500.000 alte und kranke Menschen erhielten eine warme Mittagsmahlzeit. Zur dieser Zeit wurden täglich 250 Essen zugestellt. 30 ehrenamtliche Helfer/innen sicherten die Zustellung am Wochenende.

1994
Erziehungsberatung weiter notwendig
Anläßlich des 20jährigen Bestehens der Erziehungsberatungsstelle fordert der Caritasverband die langfristige finanzielle Absicherung durch die öffentliche Hand. 6.3 Millionen Mark wurden in den 20 Jahren aufgebracht, davon 3.8 Millionen Mark (= 61% ) aus Kirchensteuermitteln.
Erholung Inneringen

Nach 30 Jahren wird die Kindererholung in Inneringen (Schwäb. Alb) mit Abschluß der Sommerferienerholung eingestellt.

10000 Kinder verbrachten in diesen Jahren ihre Ferien auf der Schwäb. Alb.

Sterbende begleiten
Caritasverband und Diakonisches Werk gründen den Ökumenischen Hospiz-Dienst
Immer weniger Adoptionen
Einstellung der Adoptionsvermittlung
Fehlende Tageshilfen für alte Menschen

Eröffnung einer Altentagspflegestätte in Bruchsal mit 12 Plätzen, der ersten im nördlichen Landkreis. Übernahme der Betreuung von Seniorenwohnungen.

1995
50 Jahre Caritasverband Bruchsal
Baubeginn des Seniorenhauses in Philippsburg mit Tages-, Kurzeit- und Langzeitpflege, Sozialstation, Altenwohnungen.
Mahlzeitendienst "Essen auf Rädern" erhält neues Versorgungsgebäude.
Neuerrichtung eines "Jugendzentrum Südstadt" in Bruchsal

Caritasverband und Sozialstationen schaffen einen Caritas-Altenhilfeverbund.

1996

Not in Peru

 

Aus Anlass eines Peru-Einsatzes einer Mitarbeiterin gründen Geschäftsleitung und Mitarbeiter(innen) des Caritasverbandes einen Fonds, um ihre soziale Arbeit in Pausa (Peru) finanziell zu unterstützen.

   
Einweihung des "Julius-Itzel-Hauses" mit 30 Eingliederungsplätzen für wohnungslose Menschen und einer Fachberatungsstelle.
1997
Steigender Bedarf in der Altenpflege

Eröffnung des Seniorenhauses St. Franziskus in Philippsburg
mit 72 Langzeit-, 4 Kurzzeit-, 12 Tages-
pflegeplätzen, 5 Altenwohnungen und einer Sozialstation.

1999
Leitbild
Die Mitgliederversammlung beschließt Leitpunkte für die örtliche Caritasarbeit. Durch sie soll die Zusammenarbeit mit den Kirchengemeinden gestärkt werden.
Zu wenig Hilfen für alte Menschen.

Vorstand und Mitgliederversammlung gründen die
Altenhilfestiftung „Helfen. Pflegen. Dasein.“ mit einem Stiftungskapital von 1 Mio. DM aus einem Nachlass. Ziel der Stiftung ist die finanzielle Förderung der Weiterentwicklung von Hilfen.

2000

Zunahme psychischer Erkankungen

Eröffnung einer Tagesstätte für psychisch kranke Menschen „Der Treffpunkt“ in Bruchsal, als offener Treff zur Tagesgestaltung.

Großer Bedarf an
Sterbebegleitung

Gründung des „Förderverein Ökumenischer Hospiz-Dienst“ (ÖHD) zur Förderung der Hospizarbeit.

2001

Mehr Begegnung

psychisch kranker und gesunder Menschen

Eröffnung des Caritas-Café „Cafetas“ als Begeg-
nungsmöglichkeit für psychisch kranke und gesunde Menschen.

2002

Landkreis fordert mehr gemeindenahe Hilfen für alte Menschen 

Eröffnung einer Altentagespflegestätte in der

Seniorenwohnanlage „Am Baumgarten“ in Karlsdorf-Neuthard, OT Karlsdorf und Übernahme der betreuten  Seniorenwohnungen in Zusammenarbeit mit der

politischen Gemeinde und dem örtlichen Förderverein.

2003

Geschäftsführer-

wechsel

Norbert Pohl scheidet nach 33-jähriger Dienst-
zeit aus Altersgründen aus dem Verband aus.
Albert Wild übernimmt die
Geschäftsführung des Caritasverbandes Bruchsal.

Mehr Bedarf an betreutem Wohnen
Übernahme von 12 betreuten
Wohnungen in Philippsburg

Integration                                        

Abschluss eines Trägerverbundes mit dem Bad. Landesverband gegen die Suchtgefahren (blv) und

Umzug des Integrationsfachdienstes in das Merkurzentrum.

Projekt „AsS"

Der Caritasverband initiiert im Arbeitsamtsbezirk Bruchsal das Projekt „AsS“ (Arbeit/Ausbildung statt Stütze) in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt und der Stadt Bruchsal. Ehrenamtliche Paten bringen durch individuelle Begleitung arbeitslose Jugendliche in Ausbildung und Arbeit.

Arbeitsplätze nach § 19 BSHG

Genehmigung vom LRA von Arbeitsplätzen nach § 19 BSHG mit Einsatz in verschied. Bereichen des Caritasverbandes.


2004
Neustruktur des Verbandes
Umsetzung des Organisationsprozesses innerhalb des Caritasverbandes. Aufteilung in folgende 5 Bereiche mit Besetzung der neuen Bereichsleitungen:
Verwaltung, Alter und Gesundheit, Gemeinde-
psychiatrie, Kinder/Jugend/Familie, wohnungslose
Menschen
Jugendzentrum Graben-Neudorf
Übernahme des Jugendzentrums Graben-Neudorf
durch den Caritasverband Bruchsal.

Noch mehr Bedarf an Betreutem Wohnen
Erwerb eines Wohnhauses in der Petersgasse für
die Errichtung einer Außenwohngruppe des St.
Josefshauses. Erweiterung auf insg. 55 Plätze im Betreuten Wohnen.
Betreutes Wohnen für Senioren
Verleihung des „Qualitätssiegels Bad.-
Württ. Betreutes Wohnen für Senioren“ der Alten-
tagespflegestätte Karlsdorf-Neuthard
Projekt „TafF“
„Teilzeitausbildung für Frauen“.
Begleitung von Müttern ohne Berufsabschluss und Vermittlung in Teilzeitausbildung, in Kooperation mit dem SKF.
Migrationsdienste

Der Caritasverband beendet nach fast 30 Jahren seinen Sozialdienst für Aussiedler in Wiesental mit einem Festakt.

Der Club 74 wird 30
"30 Jahre Club 74 – 30 Jahre Engagement für
Psychisch erkrankte Menschen" wird mit einer Festveranstaltung begangen.
Beratungszentrum in Wiesental
Durch finanzielle Unterstützung der Pfarreien des Dekanates Philippsburg wird es möglich, in der Schanzenstr. 1b in Wiesental das Beratungszentrum weiter zu führen.
  Betreutes Wohnen Hambrücken

Eröffnung der Seniorenwohnanlage Hambrücken
mit 16 betreuten Wohnungen.


2005
Schulsozialarbeit nimmt Tätigkeit auf
Schulsozialarbeit in Bolandenschule Waghäusel und Schillerschule Kirrlach, die Sozialarbeiterstelle wird über ESF-Mittel finanziert.
  Arbeitsgelegenheiten
Bewilligung von 60 Plätzen „Ein Euro Jobs“ beim
Caritasverband.
Finanzierung durch die Bundesagentur für Arbeit.
  Beratungsstelle Silberstreif startet
Beratungsstelle für Menschen in Lebenskrisen oder Suizidgedanken in Bruchsal und Wiesental
  Mutter-Kind-Kuren werden nicht mehr vermittelt
Schließung des Vermittlungsdienstes zum Halbjahr
  Bruchsaler Tafelladen eröffnet
Eröffnung des Bruchsaler Tafelladens in Trägergemeinschaft mit Deutschem Roten Kreuz und Diakonischem Werk in der Karlsruher Str. 20. Angebot von Lebensmitteln für sozial schwache Menschen.
  60 Jahre CV
Podiumsdiskussion zum Thema „Wie viel Würde
braucht der Mensch“
  Arbeitsgelegenheiten erweitert
60 allg. Plätze und 30 Plätze für Jugendliche und
junge Erwachsene werden bewilligt. Ausweitung auf 10 Plätze für 58-Jährige.
  Baubeginn in Karlsdorf-Neuthard
Spatenstich für das Seniorenhaus St. Elisabeth in Karlsdorf-Neuthard
  Satzungsänderung bringt neue Struktur
Die Mitgliederversammlung beschließt die neue
Satzung mit einem hauptamtl Doppelvorstand und
8 gewählten Caritasratsmitgliedern.
  Neuer Vorstand tritt an

Albert Wild und Andrea Wadowski werden als neuer hauptamtlicher Vorstand 5 Jahre gewählt.

2006
Integrationsfirmen gegründet
Zwei Integrationsfirmen Caridel GmbH (mit Fa.Händel GGG GmbH) und Culintas GmbH (mit Fa. Culinaris Catering GmbH) werden gegründet
Das Projekt gemeinnützige Arbeitnehmerüberlassung „Carijobs" wird übernommen.
  Seniorenhaus in Oberhausen-Rheinhausen eingeweiht
Einweihung Seniorenhaus St. Klara, Oberhausen-
Rheinhausen (Altenpflegeheim mit Kurzzeitpflege) mit 72 Plätzen und 3 Wohnungen
  Jubiläum im Itzel-Haus
10-jähriges Jubiläum der Facheinrichtung für wohnungslose Menschen, Julius-Itzel-Haus
  Tafelladen in Bretten
Eröffnung des Brettener Tafelladens und einjähriges Jubliäum des Bruchsaler Tafelladens mit einem Tag der offenen Tür.
  Bereich "Arbeit" eingeführt
Neuer Bereich „Arbeit“ im Team des Bereiches
„Kinder/Jugend/Familie“
  Wechsel im Vorstand
Andrea Wadowski scheidet aus familiären Gründen aus. Markus Kolan wird zum stellv. Vorstandsvorsitzenden gewählt.
  Cariteam gegründet
Gründung Integrationsfirma Cariteam GmbH
(gewerbliche Arbeitnehmerüberlassung) mit
Fa. Bercherteam in Bruchsal
  Erziehungsberatung wechselt zur Diakonie
Die im Jahr 1973 errichtete Erziehungsberatung wechselt in die Trägerschaft des Diakonischen Werks
2007
St. Elisabeth eingeweiht
Einweihung Seniorenhaus St. Elisabeth Karlsdorf-
Neuthard
  Caritas der Gemeinden
Wechsel in der Stabstelle: Bernd Gärtner scheidet aus, Barbara Gitzinger und Petra Schaab teilen sich fortan die Aufgabe CdG (CdG/Ehrenamtlichenarbeit).
  Neues Angebot für geistig behinderte Erwachsene
Angehörigen Unterstützender Dienst (AuD) hat
seinen Dienst aufgenommen. Er betreut Familien und ihre geistig behinderten Erwachsenen.
  Neue Tafelladenfilialen
Eröffnung der Filiale der Bruchsaler Tafel in Waghäusel-Kirrlach (im Adolf-Delpp-Gemeindehaus). Kurz darauf wir in Ettlingen ein neuer Laden eröffnet
  Weitere Kooperation im Franziskushaus Wiesental
Gemeinsame Beratungsstelle für Familien und ihre
Angehörigen für körperlich, seelisch und geistig be-
Hinderte Menschen.
  Kombilohnprojekt durch ESF gefördert
Kombilohnprojekt „Kolipri“ über den Europäischen
Sozialfonds mit Förderung von 40 Plätzen in der
Freien Wirtschaft.
  Sprachförderung in der Stirumschule Bruchsal
Bundesprogramm Soziale Stadt – Sprachförderung
für Mütter als auch für Schüler aus der GHS.
Projekt gemeinsam mit SKF, IN VIA, St. Paulusheim.
  Gründung gemeinnützige Carijobs GmbH
Die gemeinnützige GmbH hat das Ziel Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 Jahre in Firmen des allgemeinen Arbeitsmarktes zu vermitteln.
  Jubiläum in Philippsburg
10 Jahre Seniorenhaus St. Franziskus Philippsburg
  Wechsel im Vorstand
Bestellung von Bernd Gärtner zum stellv.
Vorstandsvorsitzenden
  Neue gGmbH der Liga gegründet

Gründung der Sophie gGmbH (sozialpädagogische
Familienhilfe) mit der Liga der Freien Wohlfahrtspflege


2008 GPZ Bruchsal erweitert
Unterzeichnung des Kooperationsvertrags für das GPZ Bruchsal mit St. Thomas e.V., Lebenshilfe, Kassenärztliche Vereinigung, PZN Wiesloch/PIA Bruchsal, Diakonie, Caritas
  Weiterentwicklung des Betreuten  Wohnens der Altenhilfe in der Hardt
Das Betreute Wohnen in Hambrücken wird fortan von der Sozialstation St. Elisabeth Forst und das Betreute Wohnen in Philippsburg von der Sozialstation Untere Hardt betreut.
  Mittagstisch eröffnet im HdB
Durch das Bundesprogramm Soziale Stadt/Quartiersmanage-
ment wird ein Mittagstisch mit Ehrenamtlichen im Haus der Begegnung für Schüler und bedürftige Senioren eröffnet. Bruchsaler Gastronomen stellen die Mahlzeiten zur Verfügung.
  Wechsel im Vorstand
Arno Vogelbacher wird neuer Stellvertretender Vorstandsvorsitzender. Bernd Gärtner wird nach achtmonatiger kommissarischer Tätigkeit verabschiedet.
  Eröffnung der Tafelfiliale in Bad SChönborn

In Bad Schönborn-Mingolsheim eröffnet eine weitere Filiale der Bruchsaler Tafel.

  Neue Internetpräsenz des Verbandes
Ende September geht die erneuerte Webseite des Verbandes online.
  Kaufhaus für Bedürftige in Bad Schönborn eröffnet
Mitte Dezember wird die "Klamotte - das kleine Kaufhaus für Bedürftige" in Bad Schönborn eingeweiht.
2009 CariJobs gGmbH
Die gemeinnützige gGmbH wird mit ihren Aufgaben wieder in den Caritasverband zurückgeführt.
  Caritasverband übernimmt die Schulsozialarbeit in Östringen Mit einer Schulsozialarbeiterstelle übernimmt der Caritasverband die Schulsozialarbeit an der Silcherschule in Östringen und an der Grund- und Hauptschule in Odenheim.
  12. Bruchsaler Hoffnungslauf mit Rekordergebnis Über 1800 Teilnehmer/innen schaffen 6309 Runden in der Bruchsaler Innenstadt.
  JuP4 ins Leben gerufen Das mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds geförderte Projekt soll Langzeitarbeitslose an den Arbeitsmarkt heranführen.
  Neue Tafelfiliale in Philippsburg eröffnet In der Udenheimer Straße 2 eröffnet eine neue Filiale der Bruchsaler Tafel, erstmals in direkter Kombination mit Second-Hand-Kleidershop und Kleinstmöbel.
  KoALa eröffnet für junge Familie Die Anlaufstelle für Schwangere und junge Familien ist ein Gemeinschaftsprojekt von Diakonie, Caritas und AWO. Der kombinierte Laden-Treffpunkt befindet sich in der Schwimmbadstraße 6 in Bruchsal.
  Ehrungen bei der Vertreterversammlung Neben Diözesan-Caritas-Direktor Monsignore Bernhard Appel, der Ehrungen an verdiente Caritasratsmitglieder ausspricht, richtet auch die neue Bruchsaler Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick Worte an die Versammlung.
  Erstmalig Adventsfeier im Hof des Caritasverbandes Nach dem Gottesdienst für Mitarbeiter und Ehrenamtliche findet erstmals die Adventsfeier im Hof des Caritasverbandes in der Friedhofstraße 11 in Bruchsal statt.
  Tagespflegen sind erstmalig an Heiligabend und Silvester geöffnet Die drei Caritas Tagespflegen in Karlsdorf-Neuthard, Bruchsal und Philippsburg bieten erstmalig Betreuung und Gemeinschaft an den Feiertagen an.