Friseurinnen machten Obdachlosen eine Freude |
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Zum zweiten Jahr in Folge ermöglichten zwei Friseurinnen aus Waghäusel den Bewohnern und Klienten des Julius-Itzel-Hauses, der Caritas Facheinrichtung für Wohnungslose Menschen, kostenlose Frisuren. Anja Muth, die den Friseursalon „Hair Style“ in Waghäusel besitzt, kam mit ihrer Kollegin Jacquelin Rothenbergererneut nach Bruchsal und bereitete insgesamt 15 Menschen eine besondere Freude.„Viele unserer Bewohner und Klienten haben kaum Geld um sich gute Frisuren zu leisten,“ erklärt Jens Gattringer von der Ambulanten Fachberatung und dem betreuten Wohnen im Julius-Itzel-Haus. „Ein neuer Look baut diese Menschen auch wieder auf.“ Gut fand er, dass in diesem Jahr mehr Klienten als 2009 das Angebot in Anspruch nahmen. „Die Friseurin hatte uns 2009 kontaktiert, um ihr Vorhaben umzusetzen,“ berichtet Gattringer. „Wir sind natürlich froh, über so ein tolles Angebot.“ Auch, dass die beiden Profis ins Haus kommen trägt dazu bei, dass die Klienten sich wohler fühlen. „Es wäre logistisch schwierig, unsere Klienten dorthin zu bringen.“ Im Julius-Itzel-Haus wohnen Menschen, die nach einer Zeit der Wohnungslosigkeit wieder in die Gesellschaft eingegliedert werden möchte. Dafür bietet das Haus mit tagesstrukturierenden Maßnahmen wie die Möbelbörse und der Second-Hand-Laden auch Beartungs- und Aufenthaltsmöglichkeiten an. |
Anja Muth und Jacquelin Rothenberger verwöhnten die Klienten und Bewohner des Julius-Itzel-Hauses mit neuen Frisuren. |
| 2011-01-10 Friseurinnen machten Obdachlosen eine Freude (cvr) | |