Dominik Stadler spielte „eine ganze Menge Leben“ in Bruchsal 19-jähriges Ausnahmetalent gab benefizkonzert für die Hospizarbeit |
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„Wenn Musik der Klang des Lebens ist, dann war das heute Abend eine ganze Menge Leben,“ so ein zutiefst beeindruckter Dr. Peter Hummel, Vorsitzender des veranstaltenden Förderverein des Ökumenischen Hospizdienstes (FÖHD), nach dem Benefizklavierkonzert mit Dominik Stadler im Kammermusiksaal des Bruchsaler Schlosses. Der junge Pianist aus Ubstadt-Weiher hatte zuvor auf hervorragende Weise demonstriert wie sehr er Musik „lebt.“ Ungläubig saß das Publikum in dem Konzert und hörte erstaunt welche Emotionen der frischgebackene Abiturient dem Flügel entlocken konnte. Ob Saint-Saëns „Etude en forme de valse Des-Dur“ (Opus 52 Nr. 6) bei dem jeder Fingerlauf wunderschöne Klang- und Stimmungsbilder zeichnete oder bei Beethovens Sonate f-moll (Opus 57), nach dessen Allegro ma non troppo „Bravo“-Rufe durch den Saal hallten, Dominik Stadler verband sich mit dem Instrument und wurde Teil der Werke, nicht nur Wiedergeber. So spürte man förmlich Beethovens „Wut über den verlorenen Groschen“ und Haydns Esprit oder Einfühlsamkeit in den Sätzen der Sonate F-dur (HOB XVI/23). |
Klavier-Ausnahmetalent Dominik Stadler begeisterte die Zuhörer im Kammermusiksaal im Bruchsaler Schloss. (Foto: ris) |
2011-05-13 Dominik Stadler spielte „eine ganze Menge Leben“ in Bruchsal (ris) |
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