Zwanzig Jahre Heimat für psychisch erkrankte Menschen Caritas Wohnheim in der Peter-und-Paul-Straße wird 20 Jahre alt, auch Cafétas feiert 10-jähriges Jubiläum |
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„You’ve got a friend“ singt Liederkellner Charly Hanenberg an diesem Nachmittag und da fühlen sich die Bewohner des St. Josefshauses direkt angesprochen. Während der wandernde Gitarrist von Tisch zu Tisch geht und auf Zuruf Liedwünsche erfüllt, feiern die Bewohner, ihre Angehörige, die Mitarbeiter und die Nachbarschaft ein buntes Fest bei strahlendem Sonnenschein. Seit März 1991 fungiert das 1902 erbaute St. Josefshaus, das früher Ordensschwestern beheimatete, als Caritas Wohnheim für psychisch erkrankte Erwachsene im Alter von 18 bis 60 Jahren. Die Bewohner, deren soziale und alltägliche Handlungsfähigkeit und Lebensqualität so eingeschränkt sind, dass sie nicht ihren Alltag selbständig bewältigen können, brauchen eine beschützte und fördernde Umgebung. Vier Millionen Mark investierten Caritas, Bund, Land, Landkreis, die Stadt Bruchsal und die damals noch als „Aktion Sorgenkind“ bekannte Stiftung in den Umbau, bei dem auch ein Anbau mit weiteren Zimmern erbaut wurde. Für die Unterhaltung der Jubiläumsgäste sorgte neben Liederkellner Hanenberg auch die Gruppe „Ohne Verfallsdatum“. Die acht Musiker und Sänger, die von Marco Vincenzi als Teil des „Bandplayprojektes für Erwachsene“ an der Östringer Musikschule einstudiert wurden, überzeugten mit Hits und Evergreens und brachten den Hof und Gartenbereich des St. Josefshaus zum Beben. |
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2011-06-11 Zwanzig Jahre Heimat für psychisch erkrankte Menschen Caritas Wohnheim in der Peter-und-Paul-Straße wird 20 Jahre alt, auch Cafétas feiert 10-jähriges Jubiläum (cvr) |
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