Fünf Jahre für die Gemeinschaft Caritas Seniorenhaus St. Klara feiert Jubiläum |
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Das Caritas Seniorenhaus St. Klara in Oberhausen-Rheinhause feiert in diesem Jahr sein fünfjähriges Bestehen. „Das Seniorenhaus hat sich fest in der Gemeinde etabliert und ist für alle zu einem Fixpunkt im Gemeindeleben geworden,“ erklärt Tanja Brucker, Bereichsleiterin Alter und Gesundheit beim Einrichtungsträger, dem Caritasverband Bruchsal. Vor fünf Jahren brachte man die Erfahrung aus dem „großen Bruder“ von St. Klara, dem sechs Jahre älteren Caritas Seniorenhaus St. Franziskus in Philippsburg mit in das neugebaute Haus ein. St. Klara liegt am Ortsrand von Oberhausen. Dennoch sind es nur wenige Minuten bis zur Dorfmitte. Richtung Vogelpark und Altrhein führen geteerte Spazierwege, die auch mit dem Rollator oder Rollstuhl gut zu befahren sind. Großzügig ist die Bauweise, mediterrane Farben und Licht fluten die Gänge. In 52 Einzel- und zehn Doppelzimmern bietet das Seniorenhaus Platz für 72 Personen. Jeweils 18 Personen leben in einer Wohngruppe, die so interessante Namen wie „Heimat“, „Natur“, „Sport und Bewegung“ sowie „Musik“ haben. Die Selbstständigkeit der Bewohner so lange wie möglich zu erhalten, ist eines der Ziele des Seniorenheimes. Zudem sollen sich die Bewohner auch wirklich heimelig fühlen: Möbel, Bilder oder lieb gewordene Gegenstände werden mitgebracht. Die Zimmer verfügen standardmäßig über einen Telefon- und Kabelanschluss. Die Erstausstattung des Hauses wurde vor fünf Jahren großzügig durch die ARD-Fernsehlotterie „Ein Platz an der Sonne“ gefördert. Besonders hervorzuheben sind die vielen Ehrenamtlichen, die eine eigene Qualität in das Seniorenhaus bringen. „Sie sind die Brücke in die Gemeinde und ermöglichen ein Plus an Menschlichkeit,“ betont Tanja Brucker. In mehreren Denkwerkstätten entwickelten Bürgerinnen und Bürger Ideen, wie sie das Band zwischen den neuen Bewohnern und Oberhausen-Rheinhausen enger knüpfen können. In den Bereichen Cafeteria, Pforte, Einzelbetreuung, kreative Angebote oder Gottesdienste engagieren sich über 60 Personen. Vereine werden die Wohnbereiche gestalten. Eine weitere Besonderheit sind ebenfalls die gestifteten Buntglasfenster, die Helmut Schollenberger entworfen hat, in der Hauskapelle. Durch Unterstützung von Vereinen und der 72-Stunden-Aktion konnte auch der Außenbereich besonders seniorenfreundlich gestaltet werden. Zudem bringen sich viele Vereinigungen und Vereine regelmäßig bei der Freizeitgestaltung für die Bewohner ein. „Wir freuen uns ganz besonders am Sonntag, den 17. Juli, mit unseren Bewohnern und deren Angehörige, Mitarbeitern und Ehrenamtlichen ein buntes Sommerfest zu feiern und diese fünf besonderen Jahre Revue passieren zu lassen,“ so Hausleiterin Petra Kammerer. Das Fest in St. Klara beginnt um 14 Uhr und bietet neben Clownerie, einer Malwand für Kinder auch Musik und Blutzucker- und –druckmessungen. Um 16 Uhr beginnt ein Vortrag mit dem Titel „Ist morgen heute oder gestern? Krankheitsbild Demenz und praktische Tipps für den Alltag“. |
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| 2011-07-17 Fünf Jahre für die Gemeinschaft (cvr) | |