Der 29. Hoffnungslauf des Caritasverbandes Bruchsal wirkt auch Wochen nach der Veranstaltung nach. Nachdem bereits am Veranstaltungstag tausende Menschen unter dem Motto "#laufendhelfen - Chancen für junge Menschen fördern" ein starkes Zeichen der Solidarität gesetzt haben, standen nun die Ehrungen der erfolgreichsten Läufer*innen und Mannschaften sowie die Auswertung der Schulpreiswoche im Mittelpunkt.
Neues Preissystem schafft mehr Chancengleichheit
Erstmals wurde in diesem Jahr ein überarbeitetes Preissystem eingeführt. Ziel war es, den Mannschaftswettbewerb fairer zu gestalten und neben sportlichen Leistungen auch Kreativität und gesellschaftliches Engagement sichtbar zu machen. Während bislang vor allem große Teams die besten Chancen auf einen Sieg hatten, wurden die Auszeichnungen nun in mehreren Kategorien vergeben.
Die meisten Gesamtkilometer absolvierte erneut die Mannschaft der SEW-EURODRIVE mit beeindruckenden 1.795 Kilometern. Die höchste durchschnittliche Laufleistung pro Teilnehmer*in erreichte die Hochschule der Polizei Bruchsal mit rund 7,18 Kilometern.
Mit dem Kreativpreis wurde die Feuerwehr Bruchsal ausgezeichnet, deren Team in vollständiger Arbeitsbekleidung an den Start gegangen war und damit nicht nur optisch überzeugte, sondern auch großen Teamgeist zeigte.
Den Engagementpreis erhielt die Lebenshilfe Bruchsal. Die Auszeichnung würdigt Mannschaften, die durch besonderen Zusammenhalt, gelebte Inklusion oder außergewöhnlichen Einsatz ein Zeichen setzen und damit den Gedanken des Hoffnungslaufs in besonderer Weise verkörpern.
Auch bei den Einzelläufer*innen wurde das Wertungssystem vereinfacht. Statt mehrerer Platzierungen wurden in diesem Jahr jeweils die laufstärkste Frau und der laufstärkste Mann ausgezeichnet. Christian Maier absolvierte 18 Runden und legte damit insgesamt 45 Kilometer zurück. Bei den Frauen erreichte Simone Böser mit 14 Runden beziehungsweise 35 Kilometern die größte Laufdistanz.
Für die beiden Einzelsieger*innen lud der Caritasverband zu einem kleinen Stehempfang in die Verbandszentrale ein. Ein besonderer Dank gilt dabei Niko Schinowski und seinem Unternehmen "+ the plus", die attraktive Preise in Form einer Leistungsdiagnostik sowie hochwertiger Supplements zur Verfügung stellten. Die Siegermannschaften wurden anschließend direkt an ihren jeweiligen Standorten besucht und konnten sich über Präsentkörbe mit kleinen Leckereien freuen.
Bundeswehr engagiert sich mit großem Einsatz
Über die sportliche Leistung hinaus beeindruckte in diesem Jahr insbesondere das Engagement des Teams der Bundeswehr. Die Mannschaft setzte sich mit großem Einsatz für die Gewinnung von Laufpat*innen ein und konnte dadurch eine Spendensumme von 2.501 Euro zugunsten der Projekte des Hoffnungslaufs sammeln. Dieses besondere Engagement unterstreicht eindrucksvoll, dass der Hoffnungslauf weit mehr ist als eine Laufveranstaltung - er lebt von Menschen, die sich mit Kreativität und persönlichem Einsatz für andere starkmachen.
Schulpreis entwickelt sich weiter zur Erfolgsgeschichte
Auch der Schulpreis gewinnt von Jahr zu Jahr weiter an Bedeutung. Rund 1.200 Schülerinnen und Schüler nahmen am Hauptlauf teil. Während der begleitenden Schulpreiswoche waren sogar mehr als 6.000 Kinder und Jugendliche aus insgesamt 21 Schulen aktiv und sammelten gemeinsam Kilometer für den guten Zweck.
Durch das Engagement der Schulen kam eine Spendensumme von rund 24.000 Euro zusammen. Damit leisten die teilnehmenden Schulen einen wichtigen Beitrag dazu, jungen Menschen in der Region neue Perspektiven zu eröffnen und soziale Projekte des Caritasverbandes Bruchsal nachhaltig zu unterstützen.
Der Hoffnungslauf zeigt damit einmal mehr, wie Sport, Gemeinschaft und gesellschaftliches Engagement erfolgreich miteinander verbunden werden können. Das neue Preissystem, die große Beteiligung der Schulen sowie der außergewöhnliche Einsatz zahlreicher Mannschaften machen deutlich, dass beim Hoffnungslauf nicht allein die gelaufenen Kilometer zählen, sondern vor allem der gemeinsame Einsatz für junge Menschen.