Bei einem kleinen Empfang durch den Ökumenischen Hospizdienst in der Bruchsaler Tunnelstraße überreichten die Präsident*innen der drei Rotary-Clubs Bruchsal-Bretten, Bruchsal-Rhein und Bruchsal-Schönborn einen symbolischen Scheck. Die Summe kommt zu gleichen Teilen der Ambulanten Hospizgruppe Bruchsal und Umgebung sowie dem Ökumenischen Hospizdienst zugute.

Die Spendensumme setzt sich aus zwei privaten Großspenden, dem Erlös des gemeinsamen Standes der drei Rotary-Clubs auf der Bruchsaler Schlossweihnacht im Dezember 2025 sowie den Einnahmen aus einer vor Ort aufgestellten Spendenbox zusammen. Bereits im vergangenen Jahr hatten die Rotary-Clubs ihren Weihnachtsmarkterlös der Hospizarbeit gewidmet, damals zur Unterstützung des stationären Hospizes Arista Nord. In diesem Jahr stand bewusst die ambulante, überwiegend ehrenamtliche Hospizarbeit im Mittelpunkt.
Nach der Begrüßung durch die Vorständin des Caritasverbandes, Sabina Stemann-Fuchs, unterstrich Dr. Christian Waterkamp, Präsident des Rotary-Clubs Bruchsal-Bretten, die gesellschaftliche Bedeutung der ambulanten Hospizarbeit. Diese sei seit Jahrzehnten ein unverzichtbarer Baustein in der Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen sowie ihrer An- und Zugehörigen, finde jedoch häufig zu wenig öffentliche Beachtung. Qualifizierte Ehrenamtliche begleiten Menschen vornehmlich im privathäuslichen Lebensraum und schenkten dabei vor allem eines: Zeit.
Auch Dr. Sybille Klenzendorf, Präsidentin des Rotary-Clubs Bruchsal-Rhein, betonte die Notwendigkeit, dieses Engagement gezielt zu unterstützen. Sie könne sich gut vorstellen, die Unterstützung der ambulanten Hospizarbeit auch bei zukünftigen Aktionen, etwa im Rahmen der Schlossweihnacht, fortzuführen. Dr. Thomas Häussler, Präsident des Rotary-Clubs Bruchsal-Schönborn, hob hervor, dass der große Spendenerfolg nicht zuletzt den vielen kleinen Einzelspenden der Besucher*innen am Stand zu verdanken sei, und sicherte auch für die Zukunft Unterstützung zu.
Frau Stemann-Fuchs dankte den Rotary-Clubs im Namen des Ökumenischen Hospizdienstes herzlich für die Spende und betonte, dass diese eine besondere Wertschätzung für das ambulante und ehrenamtliche Engagement darstelle, das für viele Menschen in existenziellen Lebensphasen von unschätzbarem Wert sei.
Für die Ambulante Hospizgruppe bedankten sich die erste Vorsitzende Anette Föllmer für die Unterstützung. Frau Föllmer machte deutlich, dass in der ambulanten Hospizarbeit alle Beteiligten - unabhängig von Trägerschaften - ein gemeinsames Ziel verbinde: Menschen in schwerer Krankheit, im Sterben, in Trauer und deren Umfeld achtsam, würdevoll und verlässlich zu begleiten. Besonders freue sie sich darüber, dass die Rotary-Clubs mit ihrem Engagement auch zur größeren öffentlichen Wahrnehmung hospizlicher Anliegen beitrügen.
Die Spendenübergabe klang bei einem gemeinsamen Austausch im Seminarraum aus - begleitet von einem Glas Sekt und dem gemeinsamen Dank für gelebte Solidarität und verlässliche Kooperation.